Wärme und Behaglichkeit

Man sitzt bei Bekannten im Wohnzimmer,

  • von der Stirn läuft der Schweiß und an den Füßen friert einen.
    oder
  • man schwitzt, hat einen total trockenen Mund und gleichzeitig zieht es am Nacken oder an der Schulter

Wer hat dies noch nicht erlebt?

Damit Sie in Ihrem neuen Haus nicht die gleichen Probleme haben, ist es sehr wichtig, nicht nur auf Wärme, sondern vor allem auf Behaglichkeit wert zu legen!

Was ist Behaglichkeit?

Stellen Sie sich vor, Sie stehen in 3 verschiedenen Räumen mit jeweils 1 x 1 m Größe und jeweils 22° C.

Raum A) Die Wände sind aus Beton (ohne Isolierung)
Was passiert?
Wahrscheinlich werden Sie frieren!

Warum?
Weil die Oberflächentemperatur bei Beton extrem kalt ist und der Mensch eine Zugerscheinung spürt

Bei einer Wandtemperatur von 10°C benötigt man mindestens 28 – 30° C – Raumtemperatur, um ein einigermaßen angenehmes Raumtemperaturniveau zu erreichen!

Raum B) Die Wände sind aus Poren-Ziegel
Und nun?
Sie empfinden es als warm, da die Oberflächentemperatur vom Ziegel relativ warm ist

Bei einer Wandtemperatur von 16° C benötigt man „nur noch“ 22-23 ° C Raumtemperatur für ein angenehmes Raumempfinden!

Raum C) Die Wände sind aus sehr starkem Isoliermaterial
oder besitzen eine Wandheizung.
Wahrscheinlich werden Sie jetzt zumindest etwas schwitzen da hier die Oberflächentemperatur noch um einiges wärmer ist

Bei einer Wandtemperatur von 22° C sind 18 – 20 ° C Raumtemperatur ausreichend!

Zusammenfassung:

Niedrige Wandtemperaturen erfordern hohe Lufttemperaturen, um ein Gefühl der Behaglichkeit zu erzeugen (Zugempfinden bleibt trotzdem vorhanden!)

Höhere Wandtemperaturen ermöglichen hingegen eine Absenkung der Raumlufttemperatur (keine Zugempfinden)

Wie erreicht man Behaglichkeit?

Wichtige Punkte zur Behaglichkeit:

  1. richtige Raum- und Oberflächentemperaturen
    (siehe Diagramm)
  2. angepasste Raumfeuchtigkeit (40-70% relative Luftfeuchtigkeit)
  3. gute Raumluft (CO2 – Konzentration)
  4. Heizsystem mit Strahlungswärme

Um obige Punkte zu erreichen sind

  1. eine gute Wärmeisolierung des Hauses und
  2. ein entsprechend optimiertes Heizsystem

erforderlich.

Optimale Voraussetzungen erfüllen Heizsysteme mit Wärmestrahlung in System von

  1. Fußbodenheizung und/oder
  2. Wandheizung

    in Verbindung mit einer

  3. Kontrollierten Wohnraumlüftung
    bei Niedrig – Energiehäuser.

Strahlungswärme seit über 2000 Jahren

Die Strahlungswärme ist das natürlichste Temperierverfahren für das menschliche Wohlbefinden. Vorbild sind die Wärmestrahlen der Sonne. Bereits vor etwa 2000 Jahren kam die Hypokausten- und Kanalheizung der alten Römer auf. Ausgrabungen in Pompeji und in dem Römerkastell zu Saalburg ergaben, dass diese Heizarten reine Wand- bzw. Fußbodenheizungen waren.

Strahlungswärme heute

Unser grundsätzliches Bestreben ist es, Ihnen eine Heizung zu installieren, welche nicht nur warm macht sondern Behaglichkeit vermittelt!

Dies ist am besten möglich mit einer Wandheizung!

Gleichzeitig optimale Voraussetzungen für eine heizungsunterstützende Solaranlage!

Gesund – behaglich – energiesparend

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